August 2021
Liebe Freunde und Unterstützer von Augenzeugen,
leider können wir bis auf Weiteres nicht nach Israel reisen – die Pandemie verunmöglicht dies. Es ist für uns eine herbe Enttäuschung, denn es liegt uns sehr am Herzen, den notleidenden Juden und Arabern zu helfen, ihnen beizustehen – auch wenn das für uns nur der berühmte Tropfen auf den heissen Stein zu sein scheint. Wir sind dankbar, dass unsere Vertrauensperson, Liz, in Jerusalem wohnt. So können wir trotzdem vor Ort helfen.
Wunder geschehen…
Liz berichtet uns von Malaki, die wir in der Vergangenheit unterstützten. Sie erlebte ein Wunder. Malaki (arabischer Name für «Königin») lebt mit ihrer Familie in der historischen Stadt Jericho. Malaki war fünf, als ihre Familie Verwandte in Jordanien besuchte. Als sie mit ihren Cousins spielte, fiel plötzlich eine Kristallstatuette auf den Boden, zersplitterte, und ein messerscharfer Splitter bohrte sich in Malakis Auge. Die Kinder schrien und die Eltern rannten in das Kinderzimmer. Geistesgegenwärtig las der Vater das Auge vom Boden auf und fuhr mit Malaki ins nächste Krankenhaus, wo die Ärzte versuchten, das Auge zu retten.
Malaki verbrachte vier Tage im Krankenhaus in Amman und unterzog sich einer Vielzahl von Behandlungen, woraufhin der Arzt die Familie wissen ließ, dass nur Gott helfen könne – durch ein übernatürliches Wunder. Nach der Operation war Malaki dreißig Tage lang zuhause in einem abgedunkelten Raum eingesperrt.
Dann kehrten die Eltern für eine Folgeoperation ins Krankenhaus zurück. Die Nacht davor schlief Malaki tief und fest mit ihrem Vater an ihrer Seite. Als sie morgens aufwachte, fragte sie ihren Vater, warum er nicht antwortete, als sie ihn nachts mehrmals rief. Er hatte nicht gut geschlafen und fragte: 
„Warum? Ich war die ganze Nacht bei dir. Was ist passiert“?
„Jesus kam und besuchte mich und eine Frau war bei ihm“.
"Vielleicht waren es der Arzt und die Krankenschwester, die gekommen sind"?
"Nein, es war Jesus und es waren zwölf Männer bei ihm und die Frau hatte ein blau-weißes Kleid und einen Schal auf dem Kopf".
„Sag mir, wie Jesus aussah“.
"Er hatte langes Haar und einen Bart und trug Weiß und er hatte Sandalen an den Füßen, wie du sie trägst, Daddy".
"Was haben Sie gemacht"?
„Sie standen um mein Bett herum und dann kam Jesus und legte seine Hand auf mein Auge und sagte mir, ich solle keine Angst haben. Er sagte, mein Auge würde geheilt".
Eine Woche später kehrten Malaki und ihre Eltern ins Krankenhaus zurück, um zu sehen, ob die Operation erfolgreich war oder nicht. Der Arzt entfernte den Verband und fuhr fort, Malakis Auge mit seinen Instrumenten zu untersuchen. Er war überrascht.  Er wischte die Linse seines Geräts ab und wischte sich die Augen, um sich zu vergewissern, dass er richtig sah und begann zu weinen, was die Eltern in Panik versetzte.
Der Arzt umarmte Malaki und sagte: "Ich bin nicht Gott, ich bin nicht Jesus, und ich habe keine übernatürlichen Kräfte, aber Malaki hat ein Wunder erlebt! Ihr Auge ist wieder völlig normal und sie kann damit sehen. Ich sehe keine Verletzung mehr". Auch Malakis Vater fing an zu weinen und erzählte von der ungewöhnlichen Erfahrung, die Malaki ihm erzählt hatte. Er dachte zunächst, dass ihr himmlischer Besuch auf die Menge an Drogen und Schmerzmitteln zurückzuführen war.
Dank Ihrer treuen Unterstützung konnte Malaki ihr Studium kürzlich mit Erfolg abschliessen. Stolz hält sie Ihr „Bachelor“ Diplom in Pharmaceuticals in die Höhe. Diese Geschichte ist nur eine von vielen, die wir erleben dürfen und die uns ermutigt mit "Augenzeugen" weiter zu fahren.
Wir freuen uns über jede Spende und bedanken uns ganz herzlich.
Wir wünschen alles Gute, Gottes reichen Segen und neue Perspektiven für Sie persönlich und uns alle. Herzliche Grüsse aus der Schweiz mit Israel im Herzen.
Mit freundlichen Grüssen
MARC und RUTH VILLIGER
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