Februar 2022
Liebe Freunde von Augenzeugen,
wir danken ganz herzlich für Ihre treue Unterstützung. Wie Sie wissen, helfen wir vorallem notleidenden Juden und christlichen Arabern in Israel. Doch wer sind die christlichen Araber? Vielen ist es nicht bewusst, dass es Christen mit israelischer Staatsbürgerschaft gibt. Diese Gemeinschaft ist tief in Israel, im Heiligen Land, verwurzelt. Ihre Anhänger sind zum Teil Nachfahren der ersten nichtjüdischen Nachfolger Jesu.
Die arabisch-sprechenden Christen in Israel gehören zum Großteil der katholischen Kirche (griechisch-katholisch und danach lateinisch) sowie der griechisch-orthodoxen Kirche an. Weitere Konfessionen sind Maroniten, Kopten, Protestanten, Baptisten und andere. An ihrer Seite findet man auch die Armenier, von denen viele ebenfalls arabisch sprechen. Sie alle leben in einem ständigen Spannungsfeld zwischen den Fronten. Zum einen werden sie oft von ihren arabisch-moslemischen Nachbarn verdächtigt, mit den Juden zu kooperieren. Andererseits werden sie von Juden verdächtigt, mit arabischen Organisationen in Verbindung zu stehen, die die israelische Regierung ablehnen. Jeder Konflikt zwischen arabischen Terrorgruppen und Israel ist für sie eine enorme Belastung. 
Leben in einer Wohnung mit zwei Zimmern
Familie Majrouh lebt bescheiden in einer Zweizimmer-Wohnung - die Mutter teilt das Schlafzimmer mit ihren 4 Töchtern, der Vater die Wohnstube mit seinem Sohn. Er arbeitet als Automechaniker. Er hat zwar Arbeit, aber wegen Covid nur noch eingeschränkt. Dank Ihrer Hilfe können die Kinder eine christliche Schule besuchen.
Patenschaft
Unsere Vertrauensperson, Liz, hatte Hussam, der als Waise in einem Kinderheim aufwuchs, ins Herz geschlossen und für ihn schon als Baby eine Patenschaft übernommen. Heute ist er verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er bedankt sich, dass er durch unsere finanzielle Hilfe seine Töchter an eine christliche Schule schicken kann.
Teure Zahnbehandlung
Basma Majrouh musste dringend eine Zahnbehandlung für eine ihrer Töchter bezahlen. Ihr Mann benötigt teure Medikamente nach einer Herzoperation.
Hope for Sderot (Hoffnung für Sderot)
Die Organisation "Hope for Sderot" gibt es nun schon 13 Jahre. Das Gründerehepaar, Stewart und Etti Ganulin, beschreibt diese Jahre: "Wir haben notleidenden Menschen in allen Bereichen geholfen, Rechnungen für Medikamente und Behandlungen bezahlt, Zahnarztrechnungen beglichen, Reparaturen an Wohnungen durchgeführt, Babywindeln, Nahrungsmittel und Toilettenartikel verteilt. Das war alles möglich dank Ihrer Hilfe".
Vom ersten Tag an bis heute waren wir endlosen Raketenangriffen der Terrororganisation aus dem Gazastreifen ausgesetzt. In dieser Zeit fielen über 13'500 Kassam Raketen auf unsere Häuser - und es ist kein Ende in Sicht. Doch wir bleiben hier. 
Covid-19 hat uns auch sehr gefordert. Viele Menschen sind in wirtschaftliche Not geraten. Juden und Araber, die wegen ihrer gesundheitlichen Probleme den Job verloren haben, kämpfen ums Überleben. Ob geimpft oder nicht spielt für uns keine Rolle, wir wollen helfen, wo wir können.
Leiter "Hope for Sderot" über die Arbeit
"Was ihr einem dieser meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan". Jesus.
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung und alle Segenswünsche und grüssen ganz herzlich.
Mit freundlichen Grüssen
MARC und RUTH VILLIGER
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