Juni 2022
Liebe Freunde von Augenzeugen,

heute berichten wir über das Engagement von Eti in Sderot, präsentieren ein neues Video über die Behinderteneinrichtung "Lifegate" in Beit Jala und informieren über das, was wir sonst noch tun. Aber zunächst, ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Berichterstattung
in den vergangenen Wochen wurden verschiedene zivile Ziele in Israel von Terroristen angegriffen. Uns fiel bei der Berichterstattung der Medien auf, wie verharmlosend über diese Terroranschläge berichtet wurde. Sie wurden beschrieben als «der Krieg eskaliert» oder «die Gewaltsspirale nimmt zu» oder «die Konfliktparteien schenken sich nichts». Bei solchen Formulierungen entsteht der Eindruck, es würden sich zwei Kriegsparteien gegenüberstehen. Oft wird in der sich wiederholenden Berichterstattung ausgeblendet, dass es Terroristen waren, die unschuldige Menschen angegriffen haben - und welchen Schaden Terroristen anrichten können, wissen wir aus Deutschland, Frankreich, Spanien und England. Wiederholt von Eskalation und Gewaltspiralen zu sprechen ist unverantwortlich – denn es fördert und festigt eine negative Einstellung Israel gegenüber. 

Eti und "ihre" Kinder
Eti, die Frau des Leiters von «Hoffnung für Sderot», arbeitet an einer Mädchenschule für Kinder, deren Eltern religiös sind. Religiös heisst; sie halten sich an die Gesetze der Tora, des Alten Testaments. Die meisten dieser Familien sind sehr arm. Die Eltern verdienen nicht genug, um gesunde Nahrung zu kaufen. Viele Kinder ernähren sich unregelmässig und ungesund. Zudem sind die Preise für das Essen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und haben das Niveau der Schweiz erreicht.
Auch an diesem Tag wird Eti von zwei Mädchen bestürmt, die Hunger haben. Eti hat immer etwas dabei, weil sie die Situation der Familien kennt. Meistens bringt sie Käse, Tuna, Reis, Cottage, Vollkornbrot, Milch, Jogurt und natürlich auch Gurken, Humus, Oliven, um die Sandwiches schmackhafter zu machen. Und – einmal in der Woche gibt es auch etwas, um das Leben zu versüssen – ein bisschen Verwöhnen muss auch sein. 
Dank ihrer Hilfe können wir Eti bei der Betreuung dieser Mädchen helfen. 

Reise zur Behinderteneinrichtung «Lifegate»
Wir fahren mit Liz nach Beit Jala, Region Bethlehem. Dazu müssen wir den israelischen Checkpoint passieren. Wir werden vom Leiter von Lifegate, Burghard Schunkert, herzlich empfangen. Er stammt aus Deutschland und lebt schon 40 Jahre im Heiligen Land. Er erklärt uns, dass es für sie, die Mitarbeitenden, wichtig ist, dass Besucher aus dem Ausland sie besuchen. Er führt uns durch das Zentrum und zeigt uns, was in den letzten Jahren entstanden ist – beeindruckend. Er erklärt, dass Menschen mit Behinderungen im Westjordanland oft ganz am Rand der Gesellschaft leben würden. Es fehle an Unterstützung und Förderung, die zu einem selbstbestimmten Leben der Behinderten führe. Doch durch Spenden und Eigenleistung sei diese soziale Einrichtung entstanden. 
In verschiedenen Abteilungen lernen und arbeiten die Behinderten: Näherei, Schreinerei, Metallwerkstatt, Bäckerei etc.
Ein Team von palästinensischen, israelischen und internationalen Mitarbeitenden hilft den Kindern. Sie möchten, so Burghard, den jungen Menschen und ihren Familien zu einem gesunden Selbstwertgefühl verhelfen. Sie wollen Vertrauen aufbauen und sie in individuell zugeschnittenen Programmen fördern.
Hören Sie in unserem Augenzeugen-Interview, wie Burghard Schunkert die Arbeit von Lifegate beschreibt:

Schulgeld für Kinder
Mit Ihren grosszügigen Spenden konnten wir einigen Kindern in Jericho und Beit Jala ermöglichen, weiterhin eine christliche Schule zu besuchen. Wir durften total 7 Kinder unterstützen. Wir nennen hier ihre Namen: Maria, Nada, Jamal, Taleen, Tia, Cesare, Maria.
Viele christliche Familien verloren ihr Einkommen als Folge von Corona. Finanzielle Ergänzungsleistungen gibt es keine. Für sie wäre es mit ihrem Glauben unvereinbar gewesen, ihre  Kinder an eine Moslemische Schule schicken zu müssen. Denn leider wird an vielen Schulen immer noch Hass gegen die Juden und Andersdenkende geschürt. Diese Indoktrination geht leider trotz aller Friedensbemühungen weiter.
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung und grüssen Sie ganz herzlich.
Mit freundlichen Grüssen
MARC und RUTH VILLIGER
Augenzeugen, Im Langacker 20, CH 5405 Baden-Dättwil, Postscheck-Konto: 60-647037-5 BIC: POFICHBEXXX IBAN CH14 0900 0000 6064 7037 5 Augenzeugen, Postfach, CH-5405 Baden / mail@augenzeugen.ch / www.augenzeugen.ch

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